VERFAHRENSABLAUF
Unabhängig von einer Mandatserteilung können Sie Beratung erhalten. In einem ersten telefonischen Kontakt klären wir die weitere Vorgehensweise. Dies können sein:

Ausführliche Erstberatung
Sie legen uns sämtliche Ihnen vorliegenden Behandlungsunterlagen vor und schildern möglichst detailliert aus dem Gedächtnis Ihre Krankengeschichte. Sie benennen mögliche Fehler oder ungewöhnliche Ereignisse und wir bewerten diese aus juristisch-medizinischer Sicht im Hinblick auf Ihre Ansprüche. Diese Kosten sind zwischen Mandant und Rechtsanwalt frei vereinbar und sind unabhängig vom Gegenstandswert. Eine Erstberatung kostet in der Regel 190,00 EUR netto zzgl. MwSt.

Zusendung von Fragebögen
Wir übersenden Ihnen einen speziell zur Anspruchsüberprüfung erstellten Fragenkatalog. Die Antworten benötigen wir zusammen mit einem Gedächtnisprotokoll Ihrer Krankengeschichte. Liegen diese Informationen vor, beraten wir die weiteren Optionen. Dies ist zwar kostengünstig, aber ein persönliches Gespräch ist immer zu empfehlen.

Medizinisch-rechtliches Kurzgutachten
Nach gemeinsamer Erörterung und Einsichtnahme und Prüfung in vorhandene Patientenunterlagen erstellen wir Ihnen ein medizinisch-rechtliches Kurzgutachten. Dies umfasst die schriftliche Begutachtung etwaiger Behandlungsfehler und eine Stellungnahme und Einschätzung zu den Erfolgsaussichten einer Klage oder außergerichtlichen Vergleiches. Diese Kosten sind zwischen Mandant und Rechtsanwalt frei vereinbar.

MANDATSERTEILUNG

Einsicht in die Behandlungsunterlagen
Wir fordern von Ärzten und Kliniken die vollständigen Behandlungsunterlagen an und führen eine medizinisch-rechtliche Prüfung durch.

Prüfung, ob weitere Begutachtungen den Erfolg erhöhen können
Wir kontaktieren die Regressabteilung Ihrer Krankenkasse und beauftragen für uns den Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) oder empfehlen Privatgutachten.

Anspruchsstellung
Wir setzen uns mit den Schädigern und hinter ihnen stehenden Haftpflichtversicherungen in Verbindung und machen Ihre Ansprüche geltend.

Wird der Anspruch nicht bestritten, erfolgt die Ausarbeitung einer Entschädigungsregelung mit der Gegenseite. Unter Umständen kann die Einschaltung einer so genannten ärztlichen Schlichtungsstelle in Betracht kommen um den langjährigen Klageweg zu umgehen.

Wenn eine außergerichtliche Regulierung der Ansprüche nicht möglich ist, wird Klage empfohlen sofern Aussicht auf Erfolg besteht.

Im Rahmen des Mandats treten wir für Sie gegenüber den Schädigern auf und vermeiden für Sie emotionale Verletzungen, wenn Sachverhalte anders dargestellt werden. Selbstverständlich haben Sie als Mandant in jeder Phase des Verfahrens die Fäden in der Hand und können entscheiden, in welche Richtung Sie gehen möchten. Wir stehen beratend an Ihrer Seite und unterstützen Sie in allen Entscheidungen persönlich.

KOSTEN

Was kostet Sie die Durchsetzung Ihrer Ansprüche?
Eine konkrete Beantwortung dieser Frage ist im Vorfeld nicht möglich. Im Rahmen des Einzelfalles lassen sich die Kosten von Schritt zu Schritt konkret beziffern. Sowohl gesetzlich festgesetzte Kosten als auch individuelle Honorarvereinbarungen spielen dabei eine Rolle. Hier stehen wir Ihnen gerne auch telefonisch zur Auskunft zur Verfügung.

Mit Rechtschutzversicherung
Die Kosten für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche werden im Allgemeinen ebenso von Ihrer Rechtsschutzversicherung übernommen wie eine entsprechende anwaltliche Beratung. Sie sollten schon im Voraus für das Erstberatungsgespräch eine Kostendeckungszusage einholen, im Rahmen der Mandatierung übernehmen wir die Korrespondenz. Bitte beachten Sie, dass anfallende Kopierkosten von Behandlungsunterlagen von der Rechtsschutzversicherung nicht erstattet werden.

Ohne Rechtsschutzversicherung
Wir zeigen Ihnen in der Beratung Wege für die Finanzierung des Rechtsstreites auf. So werden wir überprüfen, ob für Sie die "Prozeßkostenhilfe" durch das Gericht bewilligt werden kann oder ob die Finanzierung über einen "Prozeßkostenfinanzierer" möglich ist.